Wasserbett mit dem Auto transportieren

Wenn man ein Wasserbett mit dem Auto transportieren möchte, dann sollte man sich zumindest ein Kombifahrzeug dafür organisieren. Auch ein vom Werk abgeholtes Wasserbett hat, selbst ohne Wasser, schon ein gutes Eigengewicht. Vielleicht wurden noch Extras wie Pumpen, Pflegemittel oder ein ahmen dazu gekauft, dann braucht man den Platz mit umgeklappter Rücksitzbank.

War das Wasserbett schon mal daheim in Benutzung und soll nun mit dem Auto transportiert werden, dann muss man zunächst das Wasser abpumpen. Den Schlauch der Pumpe dabei in das Ventil einführen und fest an die Innenseite der Decke pressen. Amit verhindert man das Einsaugen des Flies. Deshalb kann man auch nicht die komplette Wassermenge abpumpen, sondern muss den Rest heraus pressen, am besten im Garten oder auf dem Hinterhof.

Zusammengerollt sollten die Wasserkerne gut verpackt werden. Große Müllsäcke eignen sich dafür hervorragend. Im Fahrzeug wird das Wasserbett dann fest zwischen anderen Gegenständen  befestigt, damit es nicht während der Fahrt verrutschen kann.

Wenn sowieso ein Umzug ansteht, dann ist ein Kleintransporter ideal. Hier drin findet man nicht nur Platz für das Wasserbett samt ahmen und Zubehör, auch andere Möbelstücke können gleich mitgenommen werden. Wenn man das Wasserbett mit dem Auto transportieren möchte, dann immer die Wasserkerne nach ganz unten legen. Auch wenn man sich Mühe gibt, beim Ablassen des Wassers kommt nicht die ganze Flüssigkeit heraus, auch das Flies hat sich vollgesogen. Daher wiegt jeder Wasserkern immer noch einige Kilos. Diese können beim Transport des Wasserbettes zum Geschoss werden, wenn man unverhofft stark abbremsen muss!

Posted in Allgemein at Januar 11th, 2011. No Comments.

Wasserbett im Wohnanhänger

Ein Wasserbett für den Wohnanhänger, ja das gibt es wirklich. Wer auf Reisen nicht auf diesen Komfort verzichten möchte, kann sich ein Wasserbett einbauen. Bevor man diese Erweiterung in Betracht zieht, sollte man sich aber um die Rahmenbedingungen kümmern.

Ein Wasserbett speichert viele Liter Wasser in seinen Kernen. Diese Wassermengen belasten die Achse des Wohnanhängers sehr stark. Das Gesamtgewicht eines gefüllten Wasserbettes sollte von der Achse getragen werden können. Wie viel der Wohnanhänger im Einzelfall tragen kann, kann man im Datenblatt nachlesen. Überschreitet das Gesamtgewicht die Zulassung, dann benötigt man eine stärkere Achse. Gleiches gilt auch für den Boden des Wohnanhängers. Dieser muss mit Sicherheit verstärkt werden, damit er nicht durchbricht. Beide Verstärkungen können durch einen Mechaniker in einer Werkstatt vorgenommen werden. Liegt das Wasserbett zudem nicht mittig auf der Achse, dann wird die Anhängerkupplung des Autos  zusätzlich belastet und kann bei starker Beschleunigung oder Bremsmanövern abreißen.

Die Erweiterungen benötigen die Zulassung durch den TÜV. Durch ein Gutachten bekommt man zusätzliche Sicherheit, vor allem gegenüber der Versicherung, welche in einem Wasserbett für einen Wohnanhänger ein Sicherheitsrisiko sehen.

Wenn alle Fakten geklärt sind, dann muss für die Stromversorgung eine Lösung finden. Wasserbetten benötigen einen Anschluss für die Heizung und die möglichen Beruhigungsstufen. Die Batterie eines Autos wird dafür nicht ausreichen und muss eventuell durch eine stärkere Stromquelle ausgetauscht werden. Auch ein Wasserbett in einem Wohnanhänger braucht hin und wieder Pflege. Die Wasserkerne verschmutzen an der frischen Luft schneller und müssen öfter gereinigt werden. Ansonsten besteht die Gefahr des Reißens der Wasserkerne!

Posted in Wohnanhänger at November 2nd, 2010. No Comments.